Freitag, 26. Mai 2017

Rezension Libellen im Kopf



Autor: Gavin Extence
Titel: Libellen im Kopf
Gattung: Roman
Erscheinungsjahr: 14.November.2016
Verlag: Limes Verlag
Seitenanzahl: 337
Kapitel: 27
Preis: 19,99€
Ausgabe: Gebundene Ausgabe








Danksagung: Ich danke der Random House GmbH und insbesondre dem Limes Verlag, dass ich das Buch „Libellen im Kopf“ zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt bekommen habe. Es war eine große Freude das Buch zu lesen und ich freue mich sehr auf weitere Zusammenarbeit. 

Protagonisten: Abby Williams, Beck, Dr. Barbara, Simon, Melody, weitere Familienmitglieder, Miranda Frost

Klappentext: Auf einen Blick ist Abby’s Leben wie das vieler anderer Mittzwanziger. Sie wohnt mit ihrem Freund Beck zusammen in London, vierdient ihr Geld als Journalistin und pflegt ihre sozialen Kontakte. Doch tief in ihrem inneren gleich Abby’s Gefühlswelt einer wilden Achterbahnfahrt. Manchmal verlässt sie tagelang nicht das Haus und dann sieht man sie plötzlich aufgestylt und überglücklich in einem teuren Designerkleid die Straße hinunterlaufen. Nach dem sie eines Abends ihren Nachbar Simon tot in seiner Wohnung findet, gerät  ihr Leben zunehmend aus dem Gleichgewicht. Abby erlebt immer öfter den Absturz von euphorischen Glücksphasen in die tiefe Depression. Schließlich kommt es sogar so weit, dass sie in eine geschlossene psychiatrische Abteilung für bipolare Störungen eingewiesen wird. Doch Abby will nicht wahrhaben, dass sie krank ist und verliert mehr und mehr die Kontrolle über ihr Leben. 

Personenbeschreibung: 

Hauptcharaktere:

Abigail Williams (Abby): Sie ist freiberufliche Journalistin und leidet an einer psychischen Krankheit und lebt mit ihrem Freund in London.

Beck: Er ist Abby’s Freund und ist ihr Fels in der Brandung wenn man das so sieht, zumindest glaubt sie das.

Dr. Barbara: Sie ist Abby’s Psychologin

Nebencharaktere:

Simon: Er war Abby’s und Becks Nachbar, bis er von Abby tot aufgefunden wird.

Melody: Sie ist Patientin in der Psychiatrie in die Abby eingeliefert wird und Simons Tochter.

Weitere Familien Mitglieder: Abby’s Mutter, Abby’s Vater, ihre Schwester, Marie (neue Freundin Abby’s Vater). 

Miranda Frost: Sie gibt Abby ein Interview und bittet sie auf ihre Katzen auf zu passen.

Handlung des Buches:
Abby und Beck wohnen in einem sehr großen Haus mit mehreren Bewohnern in der innen Stadt von London. Sie will sich bei ihrem Nachbar Simon für das Abendessen eine Dose Tomaten borgen und findet sie ihn tot in seiner Wohnung. Sie ruft die Polizei, diese kommt auch recht schnell und befragt sie. Sie sagt aus, was sie über ihren Nachbar wusste. Am nächsten Tag hat sie ein Interview mit Miranda Frost, jedoch kommt sie, da das Gespräch sehr lange gedauert hat, zu spät. Miranda ist eine Schriftstellerin. In ihrem Artikel versucht sie Abby, den Tod von Simon und das Gespräch mit Miranda zu verpacken. Abby ist auf Anraten ihres Vaters bei der Psychologin Dr. Barbara.
Abby fällt wieder ihn eine ihrer depressiven Phasen Eines Nachts als sie nicht schlafen konnte, durchforstet sie das Internet nach allem möglichen und stößt auf Professor Carbon, der eine Hinuntersuchung, die den Zusammenhang zwischen Primaten und Menschen feststellen soll, durchgeführt hat. Er lehnt jede Interviewanfrage mit der Begründung ab, er hätte bereits vor Jahren alles zu dieser Studie gesagt. Sie fährt mit dem Zug dort hin und stellt sich als Julia Walters vor, ihr gelingt es mit dem Professor zusprechen, sie unterhielten sich hauptsächlich über die Studie, und Professor Carbon sagte zu Abby das sie eine sogenannte kognitive Dissonanz hat. Sie führ wieder heim und wollte sie mit Beck über den Tag reden, jedoch fingen die beiden sich an zu streiten und Beck sagte zu Abby, dass sie und ihr Verhalten krank sei. Abby flüchtete aus der gemeinsamen Wohnung und ging in ein Hotel sie setzt sich an die Bar, dort begegnete ihr ein Mann, er lud sie auf ein paar Drinks ein und ging mit ihr aufs Zimmer. Abby konnte sich gerade noch befreien bevor die Situation eskaliert wäre. Sie rief Dr. Barbara an. Diese holte sie ab und nahm sie mit zu sich nach Hause. Sie unterhielten sich und Dr. Barbara sagte zu ihr, dass sie sie einweisen wollen würde oder Zwangseinweisen lassen müsse. Abby entschied sich freiwillig sich einzuweisen zulassen, denn sie hatte erkannt, dass es nicht mehr zu lösen war. In der Klinik stellte man fest, dass Abby unter einer sogenannten Hypomanie litt. Beck schrieb ihr zwei Briefe, denn Abby war für etwa 6 Wochen in der Klinik. Beck schrieb ihr im zweiten Brief, wie Abby die Depressionen, die mit der Hypomanie zusammen hängen beschrieben hatte:*“ Du hast einmal zu mir gesagt Depression ein durch und durch selbstsüchtiger Zustand ist, der dir die Fähigkeit raubt, dich auf irgendetwas jenseits des Nebels in deinem Kopf einzulassen. Du kannst nichts nach außen weitergeben, alle Energie und jegliches Gefühl sind nach innen gerichtet. Es gibt nur diesen Abgrund. Und diese leere Hülle, mit der man nicht reden, die man nicht trösten kann. Dann kommt die mannsche Phase, die man genauso wenig in den Griff bekommt.“ Nach dem sie die Stationen in der Klinik durch laufen hatte und entlassen wurde, beantwortet sie die Mails der vergangenen Wochen. Abby verbringt 6 Monate auf der Insel Lindisfarne um auf die Katzen von Miranda Frost auf zu passen. Sie telefoniert auch viel mit Dr. Barbara... dies ist jedoch noch nicht das ganze Ende der Story wenn ihr Wissen wollt wie es weiter geht lest selbst.
* S.225 Z.6-15

Covergestaltung:
Das Cover zeigt ein paar Libellen, sowie das Meer und einen Leuchtturm. Es ist in Orange und Blau gehalten, der Titel ist in weißer Schrift aufgedruckt und der Autor ist im Blau des Meeres und der Libellen wieder zu finden. Auf der Rückseite sieht man ein Foto des Autors Gavin Extence und erfährt auch etwas über ihn.

Fazit:
Es war mein erstes Buch von Gaven Extence. Am Anfang war der Schreibstil nicht so meins und ich habe mich durch die ersten paar Seiten durch gehangelt, jedoch wurde die Geschichte immer interessanter, je mehr man von der Krankheit, um die es geht, zu lesen bekommt. Ich fand die Geschichte sehr gut beschrieben und auch alles sehr gut erklärt, ich konnte wirklich mitempfinden, wie es Abby geht wenn sie wieder in irgendeiner Phase gefangen war.

Eure Ramona

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