Montag, 5. Dezember 2016

Autorin: Marlena Anders

Titel: Ein Himmel aus Lavendel

Verlag: Drachenmond Verlag

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3959919158

ISBN-13: 978-359919158

Größe: 14,9cm x 3,2cm x 21,2cm

Erschienen: 12.10.2016

Seitenzahl: 284 Seiten

Klappentext



Deine Seele gegen eine Gabe. Oder einen Fluch?



Es heißt, es sei gar nobel, sein Leben für das eines geliebten Menschen zu geben. Doch niemand hat davon gesprochen, wie es sich anfühlt, diejenige zu sein, die diese Bürde auf sich nimmt. Darf man eine solche Entscheidung bereuen?



Diese Frage stellt sich Emery in ihren dunkelsten Momenten. Denn weder ihre Mutter noch ihre Schwester wissen, auf was sie alles verzichtet, um ihnen ein normales Leben zu ermöglichen. Ein Fremder war es, der ihr für ihre Seele eine Gabe versprach – die Fähigkeit, in gefährlichen Situation wie ein Phönix in Flammen aufzugehen. Doch auch wenn der Phönix für neues Leben steht, bringt jede Verwandlung Emery einen Schritt näher an den Tod.



Um dies zu verhindern, macht sich Emery verzweifelt auf die Suche nach einer Möglichkeit, um den Handel rückgängig zu machen. Dabei soll ihr Nael helfen, der ihr eine Ausflucht aus ihrem alten Leben bietet. Aber ihm sind seine eigenen Dämonen dicht auf den Fersen …



Gestaltung

Das Cover ist auf den ersten Blick wunderschön gestaltet. Auf einem lilafarbenem Hintergrund mit floralen Ornamenten ist eine Frau in einem wunderschönen schwarzen Ballkleid zu sehen. Das Gesicht der Frau wurde auf dem Bild nicht abgebildet, jedoch sieht man ziemlich genau eine ihrer Hände. Das Cover sieht super aus, jedoch bei Kenntnis des Inhaltes nicht ganz passend, da die Hauptprotagonistin immer Handschuhe trägt. Diese kleine Tatsache stört jedoch gar nicht, da mir das Cover so gut gefällt und auch Lust erweckt das Buch zu lesen. 


Protagonisten

 Hauptprotagoniatin 

Die Hauptprotagonistin ist Emery. Sie ist ein junges Mädchen, das sich stark um ihre Familie kümmert und sich daher in eine sehr missliche Lage manövriert hat.

Hauptprotagonist


Der Hauptprotagonist Nael wird zu Emerys Freund und will ihr helfen ihren Fluch loszuwerden in der Hoffnung dabei auch seinen besiegen zu könnnen.

Nebenprotagonistin

Emery hat auch eine kleine Schwester namens Amra. Sie ist der Hauptgrund dafür, dass Emery sich auf die Abmachung mit Salys eingelassen hat, da sie ihrer Schwester eine sichere Zukunft bieten wollte. Amra macht sich große Sorgen um Emery, da sie nachts oft nicht nach Hause kommt, plötzlich nur noch Handschuhe trägt und sich ihr gegenüber nicht öffnen möchte. Zum Ende des Buches wird Amra immer mehr in den Vordergrund des Buches gelangen und wird voraussichtlich im nächsten Buch eine sehr große Rolle spielen.

Nebenprotagonisten

Durch ihre Gabe kann Emery jederzeit mithilfe der Schlüssel, die sie um den Hals trägt in Flammen aufgehen und vor einer Kathedrale etwas außerhal der Stadt wieder erwachen. Auf der Kathedrale lernt sie Ascher, Caia und Rhys kennen. Die 3 haben den gleichen Fluch wie Emery, jedoch haben sie das Endstadium erreicht. Das was Ermery erwartet. Sie helfen Emery stetig und stehen ihr mit Rat und Tat zur Seite.

Nebenprotagonisten

Zusätzlich gibt es noch das andere Lager. Der Mann, dem Emery die „Gabe“ bzw. besser gesagt den Fluch zu verdanken hat, heißt Salys. Emery wollte verzweifelt ihrer Familie helfen und hat sich daher dazu verpflichtet für Salys stehlen zu gehen und hat diesen Fluch in Kauf genommen. Salys ist ein sehr bösartiger Mann, der nur auf seinen eigenen Profit aus ist. Ihre „Kollegen“ Ode und Alarig sind mit Emery dazu aufgefordert die Menschen in den Straßen zu bestehlen.
 

Inhalt


Nach dem Tod ihres Vaters ist ihre Mutter mit Emery und ihrer Schwester Amra alleine. Da sie keine große Hilfe ist, was die finanzielle Absicherung der Familie angeht, hat sich Emery auf eine Abmachung mit Salys eingelassen. Sie erhält die Gabe mithilfe der Schlüssel, die sie um ihren Hals trägt, in Flammen aufzugehen und vor der Stadt Avize wieder zu erwachen. Der Preis dafür ist hoch. Mit jeder Anwendung dieser Gabe verliert Emery ein kleines bisschen mehr Menschlichkeit. Ihre Arme sind voller Federn, daher trägt sie stets Handschuhe, um die Federn zu verstecken. Sie hat ihre Seele verkauft. Diese Menschen werden „Gefallene“ genannt. Sie stiehlt im Auftrag von Salys, um ihrer Familie Geld zu verschaffen.

Ihre Freunde Rhys, Ascher und Caia, die ebenfalls Gefallene sind stehen ihr mit Rat und Tat zur Seite. Sie haben bereits das Endstadium des Fluchs erreicht. Tagsüber versteinern sie und nachts erwachen sie. Sie verfügen über riesige Flügel.

Bei einem Raubzug durch die Stadt gelingt sie in einen Schlamassel und verliert ihre Schlüssel. Ein fremder Mann taucht auf und hält diese in der Hand. Auf ihr Flehen hin wirft er ihr die Schlüssel zu und ermöglicht es ihr somit in Flammen aufzugehen und aus der prekären Lage zu entkommen. Dieser Mann begegnet ihr immer wieder und heißt Nael. Er bietet ihr an, als sie sich nach dieser Nacht noch einmal treffen, ihr zu helfen und hofft im Gegenzug auch auf ihre Hilfe.
Rhys gibt Emery den Rat sich nicht alles von Salys gefallen zu lassen und sich ihm zu widersetzen. Als sie eines Abends ihre Beute nicht ordnungsgemäß aufteilt, Ode sie dabei erwischt und bei Salys verrät, steckt Emery tief in der Patsche. Salys droht damit sich auch an Amra zu wenden und sie auch für sich zu gewinnen und Emery umzubringen.
Um ihre Schwester nicht in Gefahr zu bringen will Emery untertauchen und ihr fällt ein, dass Nael ihr seine Hilfe angeboten hat. Sie taucht bei ihm unter, obwohl sie ihn kaum kennt. Nach kurzer Zeit, die sie eng mit Nael zusammen lebt, hat Emery plötzlich schreckliche Visionen, wie Nael sie umbringt. Sie hat große Angst, dass dies mit ihrem Fluch zusammenhängt und sie bald auch versteinern wird. Nael, der seit jeher weiß woher Emery ihre Gabe hat, möchte ihr Helfen, da er selbst unter einem Fluch leidet. Er ist sich sicher, dass auch er durch seinen Plan gerettet werden kann. Die beiden machen sich gemeinsam auf die Suche nach dem Heilmittel und geraten dabei ordentlich in Schwierigkeiten.

Fazit

Das Buch kann man so schlecht beschreiben. Selbst die Inhaltsangabe zu formulieren fiel mir ausgesprochen schwer, da ich dem Buch im Grunde nicht gerecht werden kann. Ich kann dieses Buch jedem nur wärmstens empfehlen. Es ist spannend geschrieben, es wurde eine phantasievolle, wundervolle, magische und aber auch mysteriöse Umgebung geschaffen, in der man am liebsten selber leben möchte. Marlena Anders hat mit so schönen Worten eine wahnsinnig tolle Geschichte um Emery, Nael und Amra gestrickt, die auf der Wunschliste eines jeden Buchwurmes zu finden sein sollte, der gerne Fantasy liest. Ich bin wahnsinnig begeistert und habe das Buch schon einigen meiner Freunde empfohlen.

Das Cover und der Klappentext sind so ansprechend und machen einfach Lust auf das Buch. Das Buch wurde von Anfang bis Ende von Emery erzählt. Zum Ende hin konnte ich es kaum noch aus der Hand legen, da ich wissen wollte, wie es weiter geht und endet.

Kommen wir zum Ende des Buches. Wie mir im Vorfeld bereits gesagt wurde, wird dieses Buch das erste einer Reihe sein. Weiterhin wurde ich vor einem Cliffhanger gewarnt. Dass der Cliffhanger jedoch so schlimm sein würde habe ich nicht erwartet. Meine Bitte an dieser Stelle an Marlena Anders: SCHREIB SCHNELLER!!!!!!!




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